Leitung der Studie in Deutschland:
Prof. Dr. Renate Schulz-Zander
Institut für Schulentwicklungsforschung, Universität Dortmund
Welche Veränderungen bewirken die Informations- und Kommunikationstechnologien in Schulen und im Klassenraum tatsächlich? Wie sieht die Praxis der innovativen Lehrerinnen und Lehrer aus, die IKT einsetzen? Wie verändern diese erfolgreich Curricula und inwieweit verändern sich Lehr- und Lernprozesse? Welche Nutzung der IKT ist besonders effektiv? Wie können die Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern bewertet werden? Welche schulorganisatorischen Maßnahmen, nationale Bildungspolitik oder andere Faktoren tragen zur Einführung von Innovationen und zu deren Erfolgen bei? Was ist für politische Entscheidungsträger und für die Schulen unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit besonders relevant? Zur Untersuchung dieser Fragen entschied die International Association for the Evaluation of Educational Achievement (IEA) 1997 eine zweite international vergleichende Studie zum Einsatz von IKT in Schulen durchzuführen, die Second Information Technology in Education Study (SITES). Gefördert wurde die Studie vom BMBF. Sie schließt an die erste internationale Studie der IEA Computers in Education (1989-1992) im Schulbereich an (PELGRUM/PLOMP 1993; HANSEN/LANG 1993; LANG/SCHULZ-ZANDER 1994). SITES umfasst drei Teilstudien: Modul-1 (1997-1999) als Schulstudie, Modul-2 (1999-2002) als qualitative Studie mit Fallstudien über innovative pädagogische Praxis mit IKT und SITES 2006 (2005-2007) als Schul- und Lehrerstudie.
Dokumentation der Fallstudien
CD-ROM (beider Studien) beim Verlag bestellen
mit Videomitschnitten aus dem Unterricht
DVD-ROM (SITES M2) beim Verlag bestellen
mit erweiterten Videomitschnitten aus dem Unterricht
Fallstudien online (Rezension
)
mit Videomitschnitten aus dem Unterricht
Abschlussbericht (PDF / ZIP) -
~8,5 Mbyte
Thema: Lernwege suchen
Basisartikel
Lernwege suchen. Unterrichtsformen eigenaktiven und kooperativen Lernens (Renate Schulz-Zander). Basierend auf empirischen Befunden von SITES M2 wird ein Modell des Lehrens und Lernens mit Neuen Medien entwickelt. Kennzeichnend für das Lernen mit Neuen Medien ist das didaktische Prinzip des eigenaktiv-konstruierenden und kooperativen Lernens. Der Basisartikel zeigt, dass trotz der Vielfalt beim Lehren und Lernen mit Neuen Medien vier Unterrichtsmodelle dominieren.
Unterrichtspraxis
Nationale und internationale Beispiele aus der Unterrichtspraxis zu den vier Unterrichtsmodellen 'Individualisiertes Lernen', 'Forschendes Lernen', Produktorientiertes Lernen' und Kollaboratives Lernen mit externen Partnern' werden vorgestellt. Themen sind hier das Sammeln, Strukturieren und Auswerten von Informationen im Chemieunterricht, Modellbildungen zum Treibhauseffekt im naturwissenschaftlichen Unterricht, das Venustransit-Projekt, ein Videoprojekt zu mongolischen Rennmäusen und insgesamt zehn Unterrichtsbeispiele aus der internationalen Studie SITES-M2, die alle Schulstufen und die verschiedensten Unterrichtsfächer aufgreifen.
Thema: Unterricht verändern
Basisartikel
Unterricht verändern
Innovative Lehr-/Lernformen mit digitalen Medien
Renate Schulz-Zander
Neue Medien als neues Allheilmittel? Unterricht verändert sich nicht ohne weiteres durch andere Medien. Wo man ansetzen muss und wie Veränderungen dann aussehen können, beschreibt der Basisartikel.
Unterrichtspraxis
Deutsch/Sachunterricht/text. Gestalten/Werken/Musik und Kunst
Mails und Märchen
Ein internationales Literaturprojekt mit neuen Technologien
Brigitte Umkehr
Wahlpflichtkurs "Medienkunde"
Schule am anderen Ort
Ein modernes Medienprojekt im Wahlpflichtunterricht
Klaus Pohl





